Mietkosten in Deutschland bleiben stabil
Eine aktuelle Studie des Eigentümerverbandes Haus & Grund Deutschland
Wie sieht es eigentlich mit der steigenden Mietkostenbelastung für die deutschen Bürger in der Realität und im Vergleich aus? Das hat der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland nun in einer aktuellen Studie ermittelt. Das Ergebnis: Die Mieten in Deutschland sind zwischen den Jahren 2014 und 2023 weitgehend stabil geblieben!
Die Ausnahmen sind Mieten und Umzüge in beliebte Ballungszentren wie Berlin und München. Hier ergeben sich z. B. höhere Belastungen von über 30 Prozent für Alleinlebende.
Explodierende Energiekosten verteuern das Wohnen
"Zwar ist das Wohnen insgesamt in den vergangenen zehn Jahren teurer geworden. Das liegt jedoch nicht an gestiegenen Kaltmieten, sondern vor allem an explodierenden Energiekosten, die auch nicht von steigenden Einkommen aufgefangen werden konnten. Deshalb gehen gesetzliche Regulierungen der Nettokaltmiete, wie etwa die Mitpreisbremse oder Kappungsgrenzen, an den wahren Problemen vorbei", analysiert Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke.
Mehr Wohnraum in den fünf Ballungszentren
Doch wie können die Probleme auf dem deutschen Wohnungsmarkt gelöst werden? Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke plädiert für die Schaffung von „deutlich mehr Wohnraum“ in den Ballungszentren. Nur so könnten die Energiekosten sowie weitere Nebenkosten gesenkt werden. Diese fünf Metropolen Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Stuttgart entwickeln sich zunehmend zu Hotspots, die Millionen von Menschen anziehen – die Einwohnerzahlen wachsen stark. Dabei wachsen nicht nur die Städte selbst, sondern vor allem deren Umland.
Die vollständige Studie – mit einer Darstellung der Mietkostenbelastung in allen Kreisen und kreisfreien Städten – finden Sie hier: https://www.hausundgrund.de/bezahlbarkeit-von-mieten
BU: Eine Studie des Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland ergab, dass die Mieten in Deutschland zwischen den Jahren 2014 und 2023 weitgehend stabil geblieben sind.
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